Weltcup-Titelverteidiger Reinfried Herbst sowie der zweifache Ex-Weltmeister Mario Matt, setzen wenige Wochen vor der WM ein kräftiges Ausrufezeichen und mit den Plätzen drei und vier beim Slalom-Weltcup in Adelboden, dass mit ihnen zu rechnen ist.
Am berühmten „Chuenisbärgli“ zeigten die beiden BLIZZARD/ TECNICA -Athleten Reinfried Herbst und Mario Matt eine gute Vorstellung und konnten mit beherzten zweiten Durchgängen noch weit nach vorne fahren. Lange standen die beiden Teamkollegen während des zweiten Durchgangs auf dem Treppchen der derzeit Führenden nebeneinander. Nur die nach dem ersten Durchgang bestplatzierten Marcel Hirscher und Ivica Kostelic konnten ihren Vorsprung auch nach dem zweiten Durchgang noch halten.
Herbst, in Zagreb schon Achter, bewies mit grandioser Fahrt in der Entscheidung, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. „Das war endlich wieder ein Lauf nach meinem Geschmack. Im ersten hatte ich viele Fehler und wunderte mich, dass ich überhaupt noch im Rennen geblieben war“, erklärte der Salzburger Weltcup-Titelverteidiger im ORF. Auch die richtige Wahl beim Material machte sich bezahlt: Im Finallauf griff er auf weicher abgestimmtes BLIZZARD-Set up zurück und legte promt einen super Lauf hin.
Vor allem Mario Matt war mit dem vierten Platz hochzufrieden. „Ein deutliches Lebenszeichen von Matt“, kommentierte gar der ORF. Zu Recht, denn der zweifache Ex-Weltmeister Mario Matt, Gewinner des Adelboden-Slaloms vor drei Jahren zeigt die beste Leistung in diesem Jahr. Der 31-jährige Tiroler war mit hoher Startnummer 43 nach dem ersten Lauf 14., riskierte dann im Finale viel und schaffte mit einer engagierten Fahrt noch den Sprung auf Platz vier hinter Herbst. „Das ist eine riesige Erleichterung“, jubelte Matt im ORF. „Im Training war ich immer vorne dabei, nun konnte ich meine Leistung endlich auch im Rennen einmal umsetzen.“



10. Januar 2011
Kategorien: Blizzard, Mario Matt, Race, Reinfried Herbst, Weltcup . . Autor: Thunderson . Kommentare: Hinterlasse einen Kommentar