Blizzard Athletin Tamara Gisem bei der WM in Val d’Isere

Ski Alpin – WM in Val d’Isere Ohne Stock den Berg hinunter


Die Ukrainerin Tamara Gisem im Interview mit ZDF -online

bild-4

Bei ukrainischen Sportlern denkt man nicht unbedingt sofort an Skifahrer. Die 24 Jahre alte Tamara Gisem, als Letzte ins Super-G-Rennen gestartet, erzählt ZDF- online, warum das ein Fehler ist und berichtet über ihre ersten Erfahrungen.

Frage: Sie sind als Letzte den Berg hinunter. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Tamara Gisem: Ich habe gleich zu Beginn meinen Stock verloren. Das Rennen war aber gar nicht so schrecklich, wie ich es erwartet hatte. Es war das erste Mal, dass ich auf so einem hohen Level gefahren bin und ich hatte ganz schön Respekt davor. Dafür war es aber o.k.

Frage: Was waren die Schwierigkeiten auf der Piste?

Gisem: Im oberen Teil hat die Strecke wirklich stark gedreht. Der Schnee war sehr hart und schwierig zu fahren. Aber selbst bei mir war die Piste noch in einem sehr guten Zustand.

Frage: Warum fahren Sie Ski?

Gisem: Wir haben Berge! Warum nicht?

Frage: Weil man bei Ukraine nicht gerade zuerst ans Skifahren denkt. Wie sind Sie denn zum Skisport gekommen?

Gisem: Mein Vater war ein großer Fan des alpinen Rennsports. Und so fahre ich seit meinem dritten Lebensjahr. Ab zwölf habe ich dann angefangen zu trainieren – vorwiegend die technischen Disziplinen. Und nun war es das erste Mal, dass ich Super-G gefahren bin.

Frage: Fahren Sie dann auch die Abfahrt?

Gisem: Nein, dafür habe ich mich leider nicht qualifiziert. Ich hatte letztes Jahr eine Schulterverletzung und es hatte Zeit gebraucht, bis ich wieder gesund war. So habe ich mich ausschließlich auf den Super-G konzentriert. Wenn man die Abfahrt bewältigen möchte, braucht man viel Training und Vorbereitung.

Frage: Ist das beim Super-G nicht genauso?

Gisem: Schon, aber bei der Abfahrt geht es in Hochgeschwindigkeit den Berg runter. Und für die Sprünge muss man wirklich gut vorbereitet sein.

Frage: Sie haben ein ganzes Team dabei?

Gisem: Ja, ich bin sehr stolz, dass unser Land hier beim Super-G mit drei Frauen und zwei Männern vertreten ist. Jahrelang hatte sich niemand qualifiziert. Aber jetzt geht es endlich aufwärts. Und das sind Fotos aus der ukrainischen Zeitschrift „Olimpijska Arena“: unsere Skifahrerinen: Anastasia Skrjabina, Tamara Gisem, Oxana Matschakevytsch und Bogdana Matsjotska Ukrainische Mannschaft in der Weltmeisterschaft: Boris Brjuchanov Rostislav Fetschuk Tamara Gisem Anastasia Skrjabina Leonid Tikun Igor Vachnenko Bogdana Matsjotsk

bild-2

bild-1

Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

Gravatar
WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.